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Lichterkette für Demokratie

Unter dem Motto: SPOT ON FÜR DIE DEMOKRATIE – SCHÜTZT UNSER RATHAUS! setzen im Vorfeld der Kommunalwahlen Bürger*innen am Donnerstag, 26. Februar 2026 ab 19 Uhr in München ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Respekt: Der Kreisjugendring (KJR) München-Stadt und die OMAS GEGEN RECHTS organisieren eine Lichterkette rund um das Münchner Rathaus.

Hier der Pressetext der Veranstaltenden:

Unter dem Motto „Spot on für die Demokratie – Schützt unser Rathaus!“ versammeln sich Münchner*innen aller Generationen am Marienplatz, um gemeinsam und friedlich ein positives Zeichen gegen Ausgrenzung und Rechtsruck zu setzen. Gemeinsam machen sie deutlich: Das Rathaus gehört uns allen – als Ort demokratischer Entscheidungen, als Symbol unserer Stadt und als Raum, den es vor Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und Rechtsruck zu schützen gilt.

Der Aufbau der Lichterkette beginnt um 19.00 Uhr, der gemeinsame Moment „Spot on“ ist von 19.30 bis 20.00 Uhr geplant. Elektrisch erzeugte Lichter und Laternen sind willkommen, auf Kerzen, Fahnen und große Transparente wird bewusst verzichtet.

„Junge Menschen sind nicht politikverdrossen. Sie wollen Verantwortung für ihre Stadt und ihre Demokratie übernehmen. Dieses Rathaus ist kein abstrakter Ort – es gehört uns allen. Genau deshalb stellen wir uns schützend davor“, erklärt Svenja Gutzeit, Vorsitzende des Kreisjugendring München-Stadt.

Auch die OMAS GEGEN RECHTS München beteiligen sich aktiv an der Aktion. Ulrike betont: „München ist eine Weltstadt mit Herz und Verstand – das soll so bleiben! Deshalb bilden wir Alt und Jung, die OMAs und die Münchner Jugend zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern eine Lichterkette für Demokratie rund um das Münchner Rathaus.“

Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, die Lichterkette zu begleiten, O-Töne einzuholen und Bildmaterial zu erstellen. Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächspartner*innen.

Auf einen Blick:

  • Was: Lichterkette „Spot on für die Demokratie“ – Schützt unser Rathaus!
  • Wann: Donnerstag, 26. Februar 2026
  • Zeitplan: Aufstellen ab 19.00 Uhr | Beginn 19.30 Uhr | Ende 20.00 Uhr
  • Wo: Marienplatz und rund um das Münchner Rathaus
  • Veranstalter: KJR München-Stadt & OMAS GEGEN RECHTS München

Hintergrundinformationen:

Der Kreisjugendring München-Stadt ist der größte Zusammenschluss von Jugendverbänden und -gemeinschaften auf kommunaler Ebene in Deutsch-land. Das Arbeitsspektrum beinhaltet konfessionelle, gewerkschaftliche und humanitäre Verbände, den Sport sowie unterschiedlichste Pfadfinderorganisationen. Daneben gibt es zahlreiche Verbände und Initiativen, die sich besonderen Themen widmen, wie bspw. das Münchner Schüler*innenbüro oder die Gehörlosen-Jugend. Der KJR ist aber auch Träger von 50 städtischen Einrichtungen der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie elf Kinderbetreuungseinrichtungen und beschäftigt rund 700 Mitarbeiter*innen. Für spezielle Themen und Lebensbereiche gibt es Fachstellen, so z. B. für Wohnen, Mobilität, Nachhaltigkeit, Inklusion, Partizipation, Auseinandersetzung mit Demokratie und Geschichte und viele weitere. Auch der Bereich der Schul- und Berufsbezogenen Angebote nimmt breiten Raum in der Arbeit des KJR ein.

Die OMAS GEGEN RECHTS sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Initiative, die – selbst basisdemokratisch organisiert – sich für eine lebendige Demokratie, für die Beachtung und Verwirklichung der universellen Menschenrechte, für soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der ökologischen Vielfalt einsetzen. Die ersten OMAS GEGEN RECHTS gründeten sich 2017 in Wien. Nach dem Motto “Alt sein heißt nicht stumm sein” brechen sie mit dem verbreiteten Stereotyp der harmlosen, liebevollen aber unpolitischen Oma. Wichtig sind ihnen Respekt und Achtung gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Weltanschauung, Herkunft oder sexuellen Identität. Daraus folgt auch die humanitäre Verpflichtung gegenüber Geflüchteten. Beunruhigt durch den Rechtsruck, der seit Jahren auf nationaler wie internationaler Ebene zu beobachten ist, wollen sich die OMAS GEGEN RECHTS mit vereinten Kräften dieser Entwicklung entgegenstellen. Nationalismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit und Diskriminierungen jeglicher Art sind nicht etwa nur Meinungen, sondern können sogar zu Verbrechen führen.

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QUELLE: Pressemitteilung des KJR München-Stadt

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Jugendinfo München